Kreisliga A, 11. Spieltag: Tief durchatmen!

Schwere Kost bei 2. Sieg in Folge!

Die 1. Mannschaft des SV Hausberge konnte im Duell der Teams mit vielen Gegentoren einen ganz wichtigen Sieg einfahren und somit den Auswärtserfolg bei FC Bad Oeynhausen vergolden. Doch dieser 3er war hart erkämpft, etwas glücklich, teuer bezahlt und vorallem nicht überzeugend.

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Das Spiel begann denkbar schlecht. Bereits nach 7 Minuten konnte Bastian Rekate einen langen Ball der Letelner nicht verarbeiten und der Gäste-Stürmer Justewitz konnte frei auf das Gehäuse vom neuen Hausberger Keeper Christian Bartels zulaufen. Überlegt schob er ins kurze Eck zur Führung ein.

Danach sahen die Zuschauer ein ganz schwaches A-Liga-Spiel. Leteln musste nichts machen und die Spieler des SVH wollten bzw. konnten nicht. So plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin. Trotzdem hätten die Gäste durchaus auf 2:0 erhöhen können, doch dieses Mal scheiterte Justewitz am sicheren Rückhalt Bartels.
Kurz vor der Pause hatte Julian Ali die einzig nennenswerte Torchance für die Gastgeber, doch er setzte den Ball freistehend aus 5 Metern über den Querbalken.

In der Halbzeitpause gab es ein Donnerwetter vom neuen Hausberger Trainer Marcel Wallbaum, die ihre Wirkung scheinbar nicht verfehlt hatte, denn bereits nach 3 Minuten konnte der SVH ausgleichen.
Eine scharf getretene Ecke von Patrick Wolff landete auf dem Kopf von Bastian Rekate und Julian Ali stocherte den Ball aus abseitsverdächtiger Position über die Linie.
Die Gastgeber zeigten sich jetzt kämpferisch verbessert und legten mehr Engagement und Wille an den Tag. Allerdings war es spielerisch immernoch eine sehr schwache Begegnung, die von vielen haarsträubenden Abspielfehlern sowie Ballan- und mitnahmen geprägt war.
Torchancen gab es trotzdem: Die Beste hatte kurz nach dem Ausgleich „Guido“ Omeirat nach der besten Kombination des Spiels, doch sein Schuss aus 8 Metern konnte im letzten Moment von der Linie gekratzt werden.

So musste in der 68. Minute erneut ein Eckball zum Erfolg führen. Wieder verlängerte Bastian Rekate eine von Patti Wolff getretene Ecke per Kopf und Serdan Ibisi murmelte den Ball aus 6 Metern über die Linie.

In der Schlussphase hätte der SVH durchaus noch 1-2 Tore erzielen können, allerdings war die Unsicherheit im Aufbau immernoch so groß, dass man mit etwas Pech auch noch den Ausgleich hätte fressen können.

2 Spiele = 6 Punkte… das nehmen wir erstmal so mit! Aber es kommt noch sehr sehr viel Arbeit auf Marcel Wallbaum und sein Team zu!

Kommenden Sonntag geht’s in Wulferdingsen weiter!

Die Tore zum Spiel gibt’s >>> hier <<<:

Kreisliga A, 10. Spieltag: Erleichterung nach Schützenfest!

SVH I siegt über Bad Oeynhausen mit 4:6

SV Hausberge I macht in Oeynhausen den 1. Schritt in die richtige Richtung

Nach zuletzt nur einem Punkt aus den letzten 4 Spielen war man in der Tabelle ganz unten angekommen. Nicht die Tabellenregion, die man vor der Saison als erklärtes Ziel ausgegeben hat. Das Spiel in Oeynhausen sollte also den Wendepunkt bringen. Erstmals in dieser Saison mit 2 Spitzen agierend wollte unser Team den Gegner früh unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen.

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Doch bereits nach 3 Minuten musste man den ersten Genickschlag einstecken. Oeynhausens Kapitän Christian Ochs feuerte aus gut 20 Metern einen klassischen Sonntagsschuss in den Giebel ab. 0:1! Die Gäste brauchten gut 10 Minuten um den Schock zu verdauen, kamen dann aber immer wieder gefährlich nach vorne. Besonders Nuschin „Norbert“ Murad setzte viele Nadelstiche über die rechte Seite und konnte in Zusammenarbeit mit den beiden Stürmern viele gefährliche Situationen kreieren. Belohnt wurde man allerdings erst in der 25 Minute, als Murad einen abgewehrten Ball aus spitzem Winkel wieder gefährlich vor das Tor brachte und der Ball mit Hilfe eines Oeynhausers im Netz landete. Jetzt war der SVH besser im Spiel und kam zu weiteren Torchancen:

Einen schwach getretenen Freistoß von Tim Jüngling ließ der Oeynhauser Schlussmann überraschenderweise wieder fallen, Murad setzte energisch nach und brachte sein Team in Führung. Nach der Halbzeit sah man 20 Minuten einen sehr ängstlich und vorallem ungeordnet auftretenden SVH. Die Gastgeber bestraften diese individuellen Fehler und gingen durch einen weiteren Sonntagsschuß und einem haltbaren 20-Meter-Schuss von Vodola wieder in Führung. Doch statt sich hängen zu lassen, zeigten die Männer von Trainer Marcel Wallbaum plötzlich Moral. „Guido“ Omeirat setzte sich über die rechte Seite gekonnt durch und bediente Patrick Wolff, der den Ball problemlos im Tor unterbringen konnte. Kurz darauf gab es Eckball für den SVH (fairerweise von den Gastgebern erst nachträglich zugegeben! Respekt!), den flach getretenen Ball von Eike Krehl erwischte Kapitän Tim Jüngling optimal und versenkte ihn aus 10 Metern im rechten Eck. Durch den unermüdlichen Einsatz von Vitali Miller bekamen die Gäste den ein oder anderen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen. So auch in der 80. Minute: Flanke von Jüngling in den Sechzehner, lehrbuchmäßiger Kopfball von Patrick Meihöfer, 5:3!

Der FCO konnte kurze Zeit später durch einen Kopfball-Aufsetzer (Torwart Daniel Reimer machte eine etwas unglückliche Figur 😉 )nochmal verkürzen, allerdings machten die Portaner nur eine Minute später den Sack endgültig zu. Wieder ging es über die rechte Seite in den Sechzehner, Omeirat bediente den aufgerückten Andre Werner mustergültig und der schob überlegt ins lange Eck ein.

Drei Punkte eingefahren, Abstiegsplatz verlassen, aber noch sehr viel Arbeit! Das alles ist für den Moment aber erstmal egal, es zählen die 3 Punkte und die hat sich das gesamte Team nach den schwierigen Wochen einfach mal verdient!

Jetzt gilt es im Heimspiel gegen SV Weser Leteln nachzulegen. Auf geht’s!

Neun Neue für den Kreisligisten SV Hausberge | Fußball – Mindener Tageblatt

Marcel Wallbaum und Patrik Werner (v. l.) spielen nun zusammen für den SV Hausberge. (© Foto: Schwemling)

Porta Westfalica (ps). Gleich neun neue Spieler hat Fußball-A-Kreisligist SV Hausberge für die kommende Spielzeit verpflichtet. Darunter befindet sich mit Patrik Werner ein alter Bekannter und mit Marcel Wallbaum, zuletzt für SC Hille III aktiv, ein neuer Co-Trainer, der allerdings selbst noch spielen soll. Dem gegenüber stehen allerdings auch fünf Abgänge.

Quelle: Neun Neue für den Kreisligisten SV Hausberge | Fußball – Mindener Tageblatt

Bezirksliga, 30. Spieltag: SV Hausberge – SC Vlotho (29.05.2011, 15.00 Uhr)

Abstieg oder Wunder?!?! – dies wäre vielleicht die bessere Überschrift für dieses Endspiel!

Am kommenden Sonntag tritt die Bezirksligamannschaft des SVH zum entscheidenden Kampf auf dem Bergsportplatz gegen den Nachbarn aus Vlotho an!
Muss die junge Mannschaft um Trainer Mike Achtelik nach 6 Jahren Bezirksliga den bitteren Abstieg hinnehmen und den Gang in die Kreisliga A antreten oder kann man sich doch noch durch ein Wunder retten und die Klasse halten?

Zur Erinnerung – So ein Wunder gab es schonmal auf dem Bergsportplatz:

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In der Saison 2004/2005 war es Heiko Dammasch, der mit seinem fulminanten Schuss in den Winkel in der 90. Minute den Durchmarsch in die Bezirksliga perfekt machte und den Bergsportplatz in ein unvergleichliches Freudenhaus verwandelte! Unvergessliche Momente die wohl jedem für immer in Erinnerung und in der Geschichte des SVH fest verankert bleiben werden!

Jetzt gibt es ein 2. Mal die Möglichkeit Geschichte zu schreiben und ein Wunder zu vollbringen!

Nur leider hat es die Mannschaft um Kapitän Jens Reichel nicht in eigener Hand. Ein Sieg gegen den SC Vlotho würde bei ausbleibender Schützenhilfe nicht reichen!
Und somit hoffen die Hausberger zeitgleich auf den Bünder SV, die ein Punkt bei TuS Tengern II holen oder auf den überlegenen Meister SV Rödinghausen, die bei der Zweitvertretung von Espelkamp gewinnen müssten. Der FC Bad Oeynhausen II scheint bereits, aufgrund des guten Torverhältnisses, die Klasse gesichert zu haben!

Zunächst muss aber die eigene Aufgabe erledigt werden und das dies kein leichtes Unterfangen wird, sollte jedem bewusst sein, der am Sonntag bei diesem Endspiel in irgendeiner Form dabei sein wird.
Der SC Vlotho gehört zu den spielstärksten Teams und belegt nicht umsonst den 3. Tabellenplatz der Bezirksliga. Desweiteren wollen sie sich mit Sicherheit für die bittere Hinspielniederlage revanchieren! Und wie aus verschiedenen Kreisen bekannt wurde, haben die beiden Lübbecker Vereine aus Espelkamp und Tengern sich zusammengetan und den Vlothoern einen ordentlichen Zuschuss zu deren Mannschaftsfahrt nach Mallorca versprochen, falls sie mindestens einen Punkt vom Bergsportplatz entführen können.
Denn dies würde den Abstieg des SVH besiegeln, egal wie die anderen Partien im Abstiegskampf ausgehen!

Volle Konzentration auf die eigene Aufgabe

Und deswegen wird am Sonntag das primäre Ziel sein, die eigene Aufgabe zu erledigen! Denn wenn dies nicht gelingen sollte, könnte es ganz besonders bitter werden…
Sollte es bei einem eigenen Sieg trotzdem nicht für den Klassenerhalt reichen, wird man erhobenen Hauptes den Gang in die Kreisliga A antreten können! Falls es allerdings doch klappen sollte, kann man sich in Hausberge auf einen etwas längeren Partymarathon einstellen!

Doch das sind alles Spekulationen! Am Sonntag um 16.50 Uhr werden alle Entscheidungen gefallen sein und erst ab dann wird man endlich Gewissheit haben!

Fans des SVH, ihr seid gefordert!!!

Eine ganz bestimmte Sache könnte am Sonntag vielleicht den entscheidenden Unterschied machen:  Die Unterstützung von den Rängen!!!
Ich denke wir haben uns dieses Finale in den letzten Wochen mit viel Einsatz, Kampf und Willen erarbeitet! Und wir hoffen jetzt einfach auf eure Unterstützung! Bitte erscheint zahlreich am Sonntag und bringt alles mit was Krach macht, dazu zählen Personen, Gegenstände oder sonst irgendwas!
Mobilisiert einfach Alles und Jeden und unterstützt uns auf irgendeine Weise!!!
Wir brauchen euch!!!

Es ist viel gesagt und geschrieben werden, lassen wir am Sonntag Taten folgen, ALLE gemeinsam!!! Denn das hat diesen Verein doch immer so ausgezeichnet!

Vielleicht haben wir dann am kommenden Montag eine ähnliche Schlagzeile in der Zeitung wie 2005…damals hieß es:

Das Wunder von Hausberge…

Bezirksliga, Nachholspiel 18. Spieltag: SV Hausberge – TuS Tengern II (31.03.2011, 18.15 Uhr)

Wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Hausberger Bergsportplatz

Nachdem die Bezirksligamannschaft des SV Hausberge den nächsten Sieg aus Dielingen mit nach Hause gebracht hat, will man nun im heutigen Heimspiel gegen den TuS Tengern II nachlegen.

Da die Reserve der Landesligamannschaft oft ein sehr unbequemer Gegner für die Hausberger war, wird ein spannendes Spiel erwartet. Für beide Teams geht es um enorm viel.
Die Jungs um Trainer Mike Achtelik konnten nach dem 1:0-Auswärtssieg beim TuS Dielingen erstmals seit gefühlten Jahren die Abstiegsränge verlassen und wollen ihre Serie fortsetzen um den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf 5 Punkte auszubauen. Vor 4 Wochen wäre diese Vorstellung reines Wunschdenken gewesen.
„Mit nur einem Punkt können wir uns nicht zufrieden geben. Ein Dreier muss her!“ Die Marschroute von Tengerns Trainer Christian Meyer ist also klar. Er will die Abstiegsplätze so schnell wie möglich verlassen. Ob dies gegen einen selbstbewussten SVH heute Abend möglich ist, wird sich zeigen.

Die Heimmannschaft will die Punkte jedenfalls zuhause behalten und wird alles dafür geben! Es stehen zwar viele angeschlagene Spieler (Eike Krehl, Pascal Hergott, Peter Giesbrecht, Tim Jüngling, Johannes Kuse…) im Kader, aber es ist davon auszugehen, dass alle weiterhin am Projekt Klassenerhalt mitwirken wollen. Somit wird Trainer Mike Achtelik in der Lage sein eine schlagkräftige Truppe aufs Spielfeld zu schicken.

Es wird wieder einmal um reichlich Unterstützung gebeten, welche man sich aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen wirklich verdient hat!

Anstoß ist um 18.15 Uhr auf dem Bergsportplatz!

Weiterhin lebt das Motto: Nur gemeinsam ist das Ziel zu erreichen! Auf in die nächste Runde!!!

Bezirksliga, Nachholspiel 15. Spieltag: SC Vlotho – SV Hausberge 1:2

Auch in Vlotho nicht zu stoppen!

Bezirksligamannschaft erspielt 3. Sieg in Folge / Starke kämpferische und spielerische Teamleistung ermöglicht Sieg auf dem Winterberg

Vlotho (ps). Der SV Hausberge hat mit dem 2:1-Sieg beim SC Vlotho seine erfolgreiche Serie in der Fußball-Bezirksliga fortgesetzt und einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf gelandet.

„Ich bin total froh, dass wir hier einen Sieg eingefahren haben und ich denke, dass er letztlich auch nicht ganz unverdient war“, freute sich SVH-Trainer Mike Achtelik über den überraschenden Erfolg beim Tabellenzweiten. Bei Vlotho trat nach dem Spiel der nach der Saison ohnehin zu RW Kirchlengern wechselnde Trainer Sven Moning wegen interner Auseinandersetzungen zurück.

Die Hausberger gingen hochmotiviert in die Partie und kauften den Gastgebern schon früh den Schneid ab. Die erste Chance hatte Peter Giesbrecht, der frei vor SC-Schlussmann Philipp Starke auftauchte, aber zu überhastet abschloss (4.). Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine ausgeglichene, aber zerfahrene Partie. Die einzig nennenswerte Aktion hatte der Ex-Vlothoer Tobias Rosemeier, der Starke mit einer Direktabnahme zu einer Glanztat zwang.

Nach dem Seitenwechsel war dann nicht mal eine Minute gespielt, als Tim Jüngling die Hausberger in Führung brachte. Mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern überraschte er den SC-Torhüter, über den der Ball hinweg ins Tor flog (46.). Die Führung gab den Gästen Auftrieb, und nur kurze Zeit später erhöhte Manuel Sasse auf 2:0. Markus Seip hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und Sasse mustergültig bedient, der aus zehn Metern einschob (53.).

„Danach hat Vlotho dann den Druck erhöht, aber wir standen insgesamt sehr sicher“, so Achtelik, der nach dem 2:1 (81.), das Marcel Thelen per Foulelfmeter erzielte, noch einige Minuten zittern musste. Die Vlothoer rannten in den Schlussminuten verzweifelt an, doch der starke SVH-Schlussmann Johannes Kuse machte alle ihre Versuche zunichte.

Quelle: mt-online.de

Nochmal vielen Dank für die großartige Unterstützung der zahlreich mitgereisten Hausberger Fans! Ihr habt euern Teil dazu beigetragen!
Wir hoffen das die Unterstützung in Dielingen am Sonntag genauso groß sein wird, auch wenn die Anreise etwas weiter ist!

Bezirksliga, 10. Spieltag: SV Hausberge – FC Altenhagen 4:1

Befreiungsschlag geglückt! Mit Kapitän Jens Reichel und Auffrischung vergangener Bezirksliga-Momente kehren Leidenschaft und Siegeswille auf den Bergsportplatz zurück!

4:1-Erfolg über den FC Altenhagen / Doppelpack von Gennadi Gerzen / „Rot“ für Sperlich

Porta Westfalica (ps). Das lange Warten auf den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga ist für den SV Hausberge endlich beendet. Gegen den FC Altenhagen feierten die Hausberger gestern einen souveränen 4:1 (2:0)-Heimsieg.

„Das war ein ganz wichtiger Erfolg für uns. Ich bin jetzt erst einmal froh über die drei Punkte“, freute sich Trainer Mike Achtelik nach der Partie gegen die schwachen Gäste aus Bielefeld. Einzig die Rote Karte gegen Abwehrspieler Marcel Sperlich (81.) wegen einer vermeintlichen Notbremse war für den Trainer ein Wermutstropfen. „Das ist schon ärgerlich, weil es aus meiner Sicht eine überzogene Entscheidung war“, so Achtelik.

Die Hausberger fanden nicht gut ins Spiel, konnten aber mit etwas längerer Spielzeit immer mehr an Oberhand gewinnen und kamen so zum verdienten 1:0 durch Gennadi Gerzen (25.). Dieses Tor gab den Hausbergern Auftrieb, und nur acht Minuten später markierte Markus Seip das 2:0.

Nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Gäste dann selbst, denn Nikolai Lillis attackierte Hausberges Keeper Christian Bartels und sah dafür die Rote Karte (55.). In der Folge hatten die Hausberger dann Chancen für etliche Treffer, doch nur Gerzen traf aus 15 Metern zum vorentscheidenden 3:0 (70.). Nach Marcel Sperlichs Notbremse trafen die Gäste per Elfmeter zum 3:1 (80.), doch der stark aufspielende Tim Jüngling markierte nach schöner Vorlage von Christopher Düker den 4:1-Endstand (86.).

Quelle: mt-online.de



Bezirksliga, 9. Spieltag: FC Bad Oeynhausen II – SV Hausberge 3:0

SV Hausberge bricht nach vergebener Großchance nach 20 Minuten komplett ein, leistet keine Gegenwehr mehr und verliert auch in der Höhe verdient

Bad Oeynhausen. Schwankend wie ein Schiff im Orkan präsentiert sich derzeit Fußball-Bezirksligist FC Bad Oeynhausen II. Dem 3:5 gegen Altenhagen vor einer Woche lassen die Schützlinge von Holm Holger Hebestreit ein3:0 (1:0) gegen Hausberge folgen.

Und das völlig zurecht. Im Duell zweier Mannschaften aus dem Tabellenkeller brauchte die Bad Oeynhausener Landesliga-Reserve zwanzig Minuten lang, um die Nervosität abzulegen. Hebestreit hatte das Spielsystem von 4:4:2 mit Raute auf 4:2:3:1 umgestellt. Die beiden „Sechser“ Maurice Vahle und Tristan Piotrowiak machten einen hervorragenden Job und ließen die Hausbergener nicht zur Entfaltung kommen. Berdar Aycik blies mit seinem Pfostenschuss nach 18 Minuten zum großen Halali und seine Mitspieler folgten ihm. Hausberge ließ sich immer weiter zurückfallen, und spätestens als Tristan Piotrowiak die Gäste-Abwehr und Torwart Christian Bartels mit einem satten Fernschuss überwand, war der Bann gebrochen.

In der Halbzeitpause rüttelte Holm Hebestreit seine Jungs mit einer Ansprache der etwas lauteren Art wach. „Ich wollte emotional einen Punkt setzen“, rechtfertigt der „Lange“ seinen Auftritt. Schon zu oft hatte seine Mannschaft eine Führung aus der Hand gegeben. Offensichtlich traf er bei seinen Spielern den richtigen Ton, denn nach der Pause drückten die Badestädter aufs Tempo.

Jakob Klassen fand nach einem Freistoß den richtigen Weg und versenkte die Flanke per Kopfball zum 2:0 (72.). Die Hausbergener reagierten trotzig und hätten im Gegenzug beinahe den Anschluss erzielt, doch der Ball zischte über die Latte. „Andy, dafür liebe ich dich“, sagte Felix Smoletz zu Andreas Weber, der in der 77. Minute alleine auf das Gäste-Tor zulief und uneigennützig abspielte.

Holm Hebestreit freute sich über den Sieg ohne Gegentreffer. „Das haben die Jungs hervorragend gemacht“, sagte er, schiebt aber hinterher: „Diese junge Mannschaft zeigt Ausschläge in alle Richtungen“. Gäste-Spielertrainer Mike Achtelik, der sich erstmalig selber einwechselte, erkannte die Niederlage auch in der Höhe an.

Bezirksliga, 8. Spieltag: SV Hausberge – TuS Dielingen 1:1

Nur ein Punkt im ersten „echten“ Heimspiel – Pech, Unvermögen und Dummheiten bleiben dem SVH weiterhin treu

Porta Westfalica (kub). Der SV Hausberge hat sein erstes echtes Heimspiel der Saison nicht dazu nutzen können, die jüngste Talfahrt endgültig zu stoppen.

Auf dem renovierten Rasen im Hausberger Schulzentrum Süd musste der Fußball-Bezirksligist gegen den TuS Dielingen mit einem 1:1 zufrieden sein. „Wir haben den Sack nicht zugemacht“, ärgerte sich Trainer Mike Achtelik nach dem Abpfiff völlig zurecht.

Die Gäste begannen zwar griffiger und hatten zunächst mehr vom Spiel, doch dann erzielte quasi aus dem Nichts Pascal Hergott (33.) das 1:0 mit einem satten 18-Meter-Schuss, gegen den Torwart Ivan Demin machtlos war.

Danach gewannen die Portaner immer mehr Oberwasser und hätten bereits zur Pause durch Markus Seip (36.), Peter Giesbrecht (38.) oder Manuel Sasse (45.+1) mehrmals aufstocken können. Daran knüpften die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff nahtlos an, auch in Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte gegen Daniel Reimer (59.). Doch wurden die Anstrengungen nicht belohnt.

Stattdessen schaffte der Gast mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleich, nachdem kurz zuvor Tim Jüngling eine weitere Riesenchance ausgelassen hatte. Zu diesem Zeitpunkt spielte Dielingen nach einem Platzverweis ebenfalls in Unterzahl, und in der hektischen Schlussphase sah Hausberges Hergott wegen Nachtretens ebenfalls Rot. Achtelik: „Der Schiri hätte früher durchgreifen müssen.“ Außer zwei Punkten und zwei Spielern per Karten verlor der SVH auch noch wegen Verletzungen Eike Krehl und Kim Diekmann.

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