Stadtmeister 2013 + beeindruckender Auftritt beim Pressepokal!

Nach 2-jähriger Durststrecke endlich wieder Portaner Stadtmeister / Hausberger Überraschungsteam scheitert in Oeynhausen unglücklich im Viertelfinale

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende, und somit eine hervorragende Hallensaison für die 1. Mannschaft des SV Hausberge! 
Am vergangenen Samstag konnte man bei einer unglaublich spannenden Stadtmeisterschafts-Endrunde den Titel zurückerobern und somit endlich wieder die Kräfteverhältnisse in Porta zurechtrücken. 

20.01.2013: Portaner Stadtmeisterschaft der Fußball-SeniorenDie erfolgreiche Stadtmeister-Mannschaft (Foto: mt-online.de)

Bei der stimmungsvollen Endrunde, für die sich vorallem der Hausberger Anhang verantwortlich zeigte, konnte man im ersten Spiel gegen den FC BW Holtrup überzeugen und gewann dank eines Vierer-Packs von Florian Backenköhler mit 4 zu 0. 
Im 2. Spiel gab es dann allerdings einen großen Rückschlag und man unterlag nach schwacher Leistung dem TuS Kleinenbremen mit 3 zu 0. 
Nachdem Kleinenbremen gegen den SC BW Lerbeck unterlag, hatte man wieder alles in eigener Hand.
Im 3. Spiel folgte schließlich ein ganz wichtiger Kantersieg gegen den B-Ligisten TuS Porta. Die Treffer zum 6:1 steuerten Patrik Werner (4), Florian Backenköhler und Kevin Diekmann bei.
Abschließend kam es dann zum Endspiel gegen den SC BW Lerbeck. Den Blau-Weißen hätte in diesem Spiel ein Unentschieden zum Gewinn des Titels gereicht, doch auch ein alles überragender Martin Löwen (wurde mit 10 Treffern Torschützenkönig) auf Lerbecker Seite konnte den viel umjubelten 4:2-Sieg des SVH nicht verhindern. Nachdem Eike Krehl zum wichtigen 1:1 traf, waren es abermals Krehl und Patrik Werner die den Favoriten auf 3:1 davonziehen ließen. Den Schlusspunkt setze Florian Backenköhler zum 4:2.

Kader (Tore in Klammern): Dreischmeier – Giesbrecht, Gerzen, P. Werner (5), Ke. Diekmann (1), Krehl (2), Backenköhler (6)

Beim zeitgleich stattfinden hochkarätig besetzten Pressepokal in Bad Oeynhausen konnte der andere Teil der Bezirksliga-Mannschaft auf ganzer Linie überzeugen!


Der unglückliche Gegentreffer zum 3:4 gegen den SC Herford

Allerdings musste man im Auftaktspiel gegen den SC RW Maaslingen noch einiges an Lehrgeld zahlen! Den fünf Gegentreffern der Maaslinger stand am Ende nur der Anschluss-Treffer von Jens Reichel zum zwischenzeitlichen 1:4 gegenüber.
Auch das 2. Spiel gegen den Westfalenligisten SC Paderborn II begann weniger vielversprechend und man lag nach 6 gespielten Minuten mit 2:0 in Rückstand. Doch der Anschlusstreffer von abermals Jens Reichel leitete eine famose Aufholjagd mit tollen Toren ein. Am Ende stand, nach weiteren Toren von Alexander Südmersen, Tim Jüngling und Pascal Hergott (2), ein 5:2-Kantersieg auf der Haben-Seite.
Im abschließenden 3. Vorrundenspiel wartete schließlich die vermeintliche Über-Mannschaft vom SV Rödinghausen, doch schon nach fünf Minuten lagen die Jungs um Trainer Mike Achtelik mit 3:0 vorn. Der Anschlusstreffer für den eigentlichen Favoriten zwei Minuten vor Schluss war nur noch Ergebniskosmetik. Die Tore erzielten Manuel Sasse, Alexander Südmersen und Markus Seip.
Im folgenden Viertelfinale war man nun leider etwas schläfrig und dem 1:0-Führungstreffer durch Jens Reichel folgten drei dumme Gegentore! Allerdings konnte man 90 Sekunden vor Schluss den Anschluss durch Markus Seip und sogar noch den viel umjubelten Ausgleich 60 Sekunden später durch Alexander Südmersen erzielen. Das Glück sollte allerdings nicht auf Hausberger Seite sein und der SC Herford schaffte eine Sekunde vor Schluss den Siegtreffer.
Alles in allem hat man trotzdem einen bleibenden und positiven Eindruck hinterlassen!

Kader (Tore in Klammern): Kuse – A. Hafke, A. Werner, Reichel (3), Hergott (2) – Jüngling (1), Seip (2), Südmersen (3), Sasse (1)

Dieses erfolgreiche Wochenende wurde anschließend noch gemeinsam in der Lerbecker Sporthalle gebührend gefeiert! 😉

SV Hausberge gewinnt Quali-Turnier in Bad Oeynhausen!

Bezirksliga-Team erweist sich als beste Hallen-Mannschaft / 18 erzielte Tore in 5 Spielen

Bad Oeynhausen (kül). SV Hausberges Bezirksliga-Team muss sich am Samstag spalten. Die Portaner gewannen gestern Abend das erste Qualifikationsturnier zum Bad Oeynhausener Pressepokal und treten somit zeitgleich zu ihrer Stadtmeisterschaft beim Hallenfußball-Highlight in Eidinghausen an.

„Wir werden zwei Mannschaften bilden, wir haben genug Leute“, sagte Trainer Mike Achtelik nach dem 2:1-Finalsieg gegen FC Bad Oeynhausen II und versprach: „Wir werden mit einer vernünftigen Mannschaft kommen.“ Schließlich haben die Hausberger gute Erinnerungen ans Oeynhausener Pressepokal-Turnier: Bei ihrer letzten Qualifikation für das Hauptfeld kamen sie 2010 bis ins Finale, das sie 2:5 gegen Arminia Bielefelds U-23 verloren.

In ähnlich guter Form präsentierte sich Achteliks Team gestern Abend. Nur beim 3:3 im ersten Vorrundenspiel lief es noch nicht ganz rund, es folgten klare Siege gegen FCO II (5:1) und Union Minden (6:1). Union, das ohne den erkrankten Trainer Christoph Könemann gekommen war, enttäuschte mit drei Vorrunden-Niederlagen und 2:13 Toren.

Besser verkaufte sich in Gruppe A die SV Kutenhausen-Todtenhausen, die jedoch beim unglücklichen 2:3 gegen den TuS Lohe früh das Halbfinale verspielte. In der K.o.-Runde hatte Hausberge Glück, dass die FCO-Reserve den favorisierten Herforder Kreismeister aus dem Weg räumte.

Die Portaner schlugen derweil in einem spannenden Spiel Lohe 2:1 und hatten beim gleichen Endstand im Finale keine Probleme: Der späte Anschlusstreffer von Christian Ochs brachte nur in den Schlusssekunden Spannung. Zum Matchwinner für Hausberge wurde Tim Jüngling, der im Halbfinale das 2:1 erzielte und nach seinem 1:0 im Endspiel auch noch das 2:0 von Alexander Hafke vorbereitete.

„Wir haben beim Turnier von Maaslingen schon ordentlich gespielt und ein bisschen Pech gehabt“, bilanzierte Achtelik, „heute waren wir von Beginn an konzentriert, haben uns reingefuchst und verdient gewonnen“. Dass sein Team erneut sichtlich motiviert auftrat, führte der Coach auf die inzwischen erledigten Diskussionen um seine Person zurück: „Wir haben uns nach den letzten zwei Wochen den Spaß zurückgeholt.“

Kader (Tore in Klammern): Kuse – Hafke (4), Hergott (4), Gerzen, A. Werner – Seip (3), Jüngling (2), P. Werner (3), Südmersen (2)

Bezirksliga, 6.Spieltag: SV Hausberge – VfL Frotheim 7:2

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SV Hausberge feiert nach furioser erster Halbzeit Kantersieg

Aufstellungen: Abe – Giesbrecht, Ke. Diekmann, Sasse – Reilender (64. Hafke), Backenköhler, A. Werner (64. Krehl), Seip, Jüngling – Hergott (70. Gerzen), P. Werner 

Tore: 1:0 Hergott (14.), 2:0 P. Werner (21.), 3:0 A.Werner (24.), 4:0 Hergott (26.), 5:0 P. Werner (32.), 5:1 Bollmeier (41.), 6:1 Jüngling (50.), 7:1 Hafke (73.), 7:2 Olfert (81.)

Bezirksliga, 5. Spieltag: TuS Lohe – SV Hausberge 0:0

[match id=1856]

SV Hausberge stoppt Abwärtstrend

Bezirksliga-Jungs gehen mit positivem Erlebnis ins Stadtfest-Wochenende / Fehlende Zielstrebigkeit vor dem Tor verhindert Sieg

Bad Oeynhausen (nw/mt). Fußball-Bezirksligist SV Hausberge hat seinen Abwärtstrend in der Fußball-Bezirksliga vorerst gestoppt. Im vorgezogenen Spiel beim TuS Lohe holten die Portaner beim 0:0 nach zwei Liga-Niederlagen und dem Aus im Kreispokal wieder einen Punkt.

Die mit ihrem letzten Aufgebot angetretenen Loher boten vor der Pause eine engagierte Vorstellung gegen defensiv kompakt stehende Gäste. Hausberge hatte nach der Pokal-Klatsche gegen Lohe reagiert und spielte mit Libero. Dennoch kamen der TuS vor allem über die linke Seite einige gute Chancen durch Manuel Hejlek (33.), Julian Hartmann (37.) und einen Freistoß von Lars Baumann an den Pfosten (44.). Eine dicke Gelegenheit hatte aber auch Hausberge: Markus Seip scheiterte in der 34. Minute freistehend an Torwart Sebastian Pfalzgraf.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Hausberge offensiver und nahm den Lohern den Schwung. Stürmer Seip war in der 62. Minute nicht entschlossen genug im Abschluss, Tim Jüngling wurde in der 68. Minute in allerletzter Sekunde geblockt. Weitere Angriffe spielte der SVH zu unsauber aus, sodass die klaren Chancen fehlten.

Die Loher waren dagegen nicht wiederzuerkennen. Ohne den Biss und die Spritzigkeit der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber keine Chancen mehr – bis auf einen Schuss in der 88. Minute, der SVH-Keeper Stephan Abé fast durchgerutscht wäre.

Aufstellung: Abe – Sasse, Giesbrecht (35. Krehl), Kevin Diekmann – Reichel, Reilender (79. Gerzen), Backenköhler, A. Werner, Jüngling – Seip, Hergott (68. P. Werner)

Tore: Fehlanzeige

Die 1. Mannschaft bestreitet ihr nächstes Bezirksliga-Spiel nun erst wieder am 23.09. zuhause gegen den VfL Frotheim. Da kann dann hoffentlich der erste Heimsieg eingefahren werden!

Am kommenden Sonntag tritt die 3. Mannschaft um 13.15 Uhr zuhause gegen FC Assyrian Bad Oeynhausen II und die 2. Mannschaft um 15.00 Uhr beim Haddenhauser SV an. Trotz des Stadtfest-Wochenendes würden sich beide Mannschaft über reichlich Unterstützung freuen.
Ansonsten nochmal der Hinweis:
Der SVH-Stand ist beim diesjährigen Stadtfest an der Ecke Schalksburgstraße/Hauptstraße (ehemals Dopheide) zu finden!!!

Bezirksliga, 4. Spieltag: BV Stift Quernheim – SV Hausberge 4:0

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SVH kassiert 2. bittere Liga-Pleite in Folge

Hochkarätige Chancen vergeben / Nach dem 0:1 den Kopf verloren / Seip verschießt Foulelfmeter

Kirchlengern (ha). Beim Fußball-Bezirksligisten BV Stift Quernheim ist der Bann gebrochen: Durch ein letztlich ungefährdetes 4:0 (3:0) über den Mitaufsteiger SV Hausberge landete die Elf von Trainer Michael Albrecht am vierten Spieltag ihren ersten Saisonsieg.

„Wir hätten noch drei Stunden spielen können. Ein Tor wäre uns trotzdem nicht geglückt“, stellte Gästetrainer Mike Achtelik aufgrund einiger guter Möglichkeiten sowie eines verschossenen Foulelfmeters frustriert fest. Demgegenüber blieben die Stifter erstmals in dieser Saison ohne Gegentreffer und besaßen in der Hitzeschlacht auf heimischen Kunstrasen im zweifachen Torschützen Sebastian Kropp sowie im dreifachen Vorbereiter Caner Yakmaz ihre Matchwinner.

Die Hausherren setzten in der 3. Minute durch Renée Terbeck (Flanke) und Sebastian Kropp (Drehschuss) erste Lebenszeichen. Hausberge wusste anfangs durch zwei gefährliche Konter zu gefallen, die durch jeweilige Linksflanken von Markus Seip eingeleitet wurden. Zunächst vereitelte Stift-Keeper Georg Wachowski gegen den freistehenden Patrick Werner bravourös einen Rückstand (8.), und auch die zweite brenzlige Szene trotz Unsicherheiten des Deckungsverbandes blieb ohne Folgen (21.).

Danach steigerte sich der BV und geriet innerhalb von 13 Minuten auf die Siegerstraße. Von großer Bedeutung war das fehlerhafte gegnerische Abwehrverhalten bei Caner Yakmaz’ Vorstößen über die rechte Seite. Dessen Hereingaben konnte der am Fünfmeterraum lauernde Kropp in der 28. und 33. Minute jeweils ungehindert ins leere Tor einschieben. Zwischen diesen beiden Erfolgserlebnissen ließen die vorgenannten Offensivkräfte eine ebenfalls hochkarätige Doppelchance (31.) aus.

Beim 3:0 (41.) war Torschütze Terbeck zunächst Nutznießer eines schnell ausgeführten Einwurfes, ehe er SVH-Schlusmann Stephan Abe mit einem haltbaren Schuss tunnelte. Unmittelbar zuvor hatte Wachowski auf der Gegenseite einen Kopfball pariert und per langem Abschlag den Angriff eingeleitet. Kurz vor der Pause gerieten die Albrecht-Schützlinge bei einem weiteren Eckball in Bedrängnis, den André Werner an die Latte köpfte. Drei Minuten nach Wiederanpfiff überstanden sie auch einen fragwürdigen Elfmeter. Diesen schoss der vermeintlich gefoulte Seip neben das Tor. Das 4:0 durch Yakmaz (80.) wurde durch einen perfekter Diagonalpass von Daniel Kreimer eingeleitet.

Aufstellung: Abe – Krehl, Reilender, Giesbrecht (60. Sasse), Kevin Diekmann (78. Gerzen) – Hergott, Reichel, Backenköhler (60. Jüngling), A. Werner – Seip, P. Werner

Tore: 1:0 Kropp (28.), 2:0 Kropp (33.), 3:0 Terbeck (41.), 4:0 Yakmaz (78.)

Bes. Vorkommnisse: Seip verschießt Foulelfmeter (50.)

Am morgigen Mittwoch (12.09.) tritt der SV Hausberge im vorgezogenen „Stadtfest-Spiel“ beim TuS Lohe an. Nach den zuletzt sehr schwachen Auftritten geht es für den heimischen Bezirksligisten darum wieder zu alter Stärke zu finden und sich für die derbe Pokalpleite aus der letzten Woche zu revanchieren.
Anstoß ist bereits um 18.00 Uhr in Lohe!

Kreispokal-Viertelfinale: Nach 15 Minuten schon alles vorbei!

Aus im Kreispokal-Viertelfinale / Frühe unberechtigte rote Karte gegen Torwart Kuse / Fehler werden wieder eiskalt bestraft

Porta Westfalica (maw). Nach einer Viertelstunde war das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal zwischen den beiden Bezirksligisten SV Hausberge und TuS Lohe gestern Abend entschieden. Am Ende gewannen die Gäste 5:2 (3:0).

Der Knackpunkt: Hausberges Torwart Johannes Kuse hat gerade von Schiedsrichter Jörg Manteuffel die Rote Karte wegen groben Foulspiels an Julian Hartmann (rechts am Boden) gesehen. | Foto: Marcel Wähler

Was war passiert? Hausberges Schlussmann Johannes Kuse kam gegen den allein auf ihn zu laufenden Loher Angreifer Julian Hartmann einen Tick zu spät, stoppte ihn im Strafraum mit einer Grätsche und sah die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Manuel Hejlek zur Loher Führung.

Bis zur Pause fanden die Portaner in Unterzahl überhaupt nicht mehr zurück ins Spiel. Lohe erspielte sich eine Reihe von guten Chancen und Hausberge hatte Glück, dass nur Carl-Hendrik Stühmeier (20.) und Hartmann (34.) trafen. Auf Hausberger Seite gab Pascal Hergott erst in der 39. Minute der ersten Schuss in Richtung Loher Gehäuse ab.

SVH-Trainer Mike Achtelik war über die Darbietung seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten maßlos enttäuscht und wollte auch den Platzverweis nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Das war fast so wie am Sonntag beim 1:6 gegen Vlotho. Unser Defensivverbund zeigte sich katastrophal. Bei Standards stimmte die Zuordnung überhaupt nicht, dazu haben wir an der Mittellinie zu viele Bälle vertändelt“, kritisierte er.

In der zweiten Hälfte war dann eine Steigerung bei den Hausbergern zu sehen. Sie bäumten sich auf und betrieben noch etwas Ergebniskosmetik, als Pascal Hergott in der 65. Minute zum zwischenzeitlichen 1:4 sowie in der 75. Minute zum 2:5-Endstand traf. Zwischendurch hatte das überragende Loher Sturmduo Julian Hartmann (47.) und Manuel Hejlek (66.) erhöht.Achtelik lobte besonders Markus Seip für seine starke zweite Hälfte auf der Sechserposition. „Aber die elf Gegentreffer in den letzten beiden Spielen geben mir schon zu Denken“, gestand er und fordert für die Partie am Sonntag in Stift Quernheim eine deutliche Steigerung in diesem Bereich, bevor es am nächsten Mittwoch in einem vorgezogenen Spiel erneut gegen den TuS Lohe geht. Dessen Trainer Lars Thielking gab sich nach Spielende zufrieden, wollte den Sieg jedoch nicht überbewerten.

Aufstellug: Kuse – Gerzen (46. Kevin Diekmann), Hergott, Giesbrecht, A. Werner – Hafke, Reilender, Seip, Backenköhler (15. Abe), Jüngling (55. Brinkmeier) – P. Werner

Tore: 0:1 Heljek (16. FE), 0:2 Stühmeier (19.),  0:3 Hartmann (33.), 0:4 Heljek (47.), 1:4 Hergott (65.), 1:5 Heljek (66.), 2:5 Hergott (75.)

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Johannes Kuse (15. grobes Foulspiel)

Bezirksliga, 3 Spieltag: SV Hausberge – SC Vlotho 1:6

[match id=1844]

SVH erleidet derbe Heimpleite

 

Defensiv-Leistung desolat / Offensiv-Abteilung viel zu harmlos / Südmersen sieht rot

 


– SVH-Verteidiger Kevin Diekmann prägte das Spiel in jeglicher Hinsicht –

 

Porta Westfalica (ps). Eindrucksvoller Erfolg für die Bezirksliga-Fußballer vom SC Vlotho. Die Mannschaft von Trainer Frank Warbende feierte einen 6:1-Auswärtssieg bei Aufsteiger SV Hausberge und scheint immer besser in Fahrt zu kommen.

Besonders die Offensivabteilung um Maximilian Reckendorf, Tomas Franke, Viktor Pries und Alexander Kran brillierte und war von der Hausberger Abwehr nie in den Griff zu bekommen.

„Das war insgesamt einfach eine super Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Frank Warbende über die starke Leistung seiner Elf und wollte niemanden hervorheben. Sein Pendant Mike Achtelik war hingegen sichtlich angefressen nach der deutlichen Schlappe. „Wir waren meilenweit von den Leistungen aus den ersten beiden Spielen entfernt und haben uns in vielen Situationen dumm angestellt. Am Ende haben wir uns klassisch auskontern lassen“, so der Coach.

Die Vlothoer legten auf dem Hausberger Bergsportplatz einen Blitzstart hin. Nach einem schnellen Angriff über Kran und Franke grätschte Gästespieler Kevin Diekmann die Hereingabe von Franke unhaltbar an Torwart Stephan Abe vorbei und besorgte die frühe Führung für den SC (8.). Danach entwickelte sich ein offenes und temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So hatte Hausberge durch Florian Backenköhler (9.) und Alexander Südmeresen (18.) gute Chancen, während bei Vlotho Niko Rethemeier (16.) und Yannick Lorenz (19.) das 2:0 verpassten.

In der 21. Spielminute machte Diekmann seinen Fehler wieder gut, als seine lange Flanke durch die Vlothoer Abwehr rutschte und am langen Pfosten zum 1:1-Ausgleich einschlug. „Nach dem Ausgleich haben wir uns jedoch nicht aus dem Konzept bringen lassen und weiter vernünftig gespielt“, sagte Warbende. Und so brachte der neu in die Startformation gerückte Viktor Pries Vlotho nach feiner Einzelleistung in Führung. Pries spielte erst zwei Gegenspieler aus, umdribbelte Torwart Abe und schoss den Ball dann in das verwaiste Tor (35.).

Nach dem Seitenwechsel agierten die Vlothoer noch abgezockter und nach einem Foul von Diekmann an Pries zeigte Schiedsrichter Thomas Peters (Espelkamp) völlig zurecht auf den Elfmeterpunkt. Maximilian Reckendorf, der gegen Stift Quernheim noch einen Elöfmeter verschossen hatte, trat wieder an und verwandelte diesmal sicher zur 3:1-Führung (51.). „Viktor hat seit langer Zeit mal wieder von Anfang an gespielt und hat das wirklich gut gemacht. Er war an den entscheidenden Situationen beteiligt“, lobte Warbende den Außenspieler nach Spielende.

Mit der Führung im Rücken war der SC mit schnellen Angriffen stets gefährlich und nach einem Steilpass von Reckendorf ging Alex Kran alleine auf Hausberges Keeper zu erzielte mit einem Flachschuss das 4:1 (59.) – die Entscheidung. Beim 5:1 durch Tomas Franke (70.) krönte Reckendorf seine überragende Leistung, als er Hausberges Alexander Reilender den Ball abnahm, die Hausberger Abwehr samt Torwart narrte und den Ball auf Franke querlegte, der den Ball nur noch in das Tor schieben musste.Kurz darauf sah Hausberges Alexander Südmersen nach einem groben Foulspiel gegen Christian Franz völlig zurecht die Rote Karte und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst (71.). Den Schlusspunkt setzte dann Niko Rethemeier, der allein auf das Hausberger Tor zulief und problemlos zum 6:1-Endstandt traf (89.).

 

Aufstellung: Abe – Krehl (55. Reichel), Sasse, Reilender, Kevin Diekmann – Hafke (65. P. Werner), Backenköhler, Seip, A. Werner, Jüngling – Südmersen

 

Tore: 0:1 Diekmann (8. Eigentor), 1:1 Diekmann (21.), 1:2 Pries (35.), 1:3 Reckendorf (51., Foulelfmeter), 1:4 Kran (59.), 1:5 Franke (70.), 1:6 Rethemeier (89.).

 

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Alexander Südmersen (71. grobes Foulspiel)

 

Am kommenden Mittwoch, den 05.09.2012, trifft der SV Hausberge im Kreispokal-Viertelfinale auf den Klassenpartner TuS Lohe. Die Mannen um Trainer Mike Achtelik hoffen in diesem Spiel etwas Wiedergutmachung für das verkorkste letzte Heimspiel betreiben zu können.
Anstoß ist um 18.00 Uhr auf dem heimischen Bergsportplatz!

Kreispokal Achtelfinale: SV Hausberge unter den letzten 8!

Die Portaner taten sich nach Angaben von Coach Mike Achtelik sehr schwer. Eine Standardsituation, die der kurz zuvor eingewechselte Manuel Sasse mit einem Kopfball veredelte, sorgte für das Weiterkommen. Achtelik: „Das wir im Viertelfinale stehen, und sich auf dem mit Maulwurfshügeln übersäten Platz keiner verletzt hat, ist das Wichtigste.“

Aufstellung: Kuse – Krehl, Giesbrecht (61. Sasse), Hergott, Kevin Diekmann – Reilender, P. Werner, A. Werner, Jüngling – Südmersen (79. Hafke), Backenköhler

Tore: 0:1 Jüngling (20. Minute), 1:1 Golkowski (23. Minute), 1:2 Sasse (65. Minute)

 

Bezirksliga, 2. Spieltag: RW Kirchlengern – SV Hausberge 0:2

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Starke 1. Halbzeit ebnet Weg zum ersten Bezirksliga-Dreier

Von Gerrit Nolte
Kirchlengern (BZ). Die Aufsteiger scheinen dem FC RW Kirchlengern nicht richtig zu liegen: Nach dem 1:1 in der Vorwoche gegen Stift Quernheim unterlagen die »Rot-Weißen« in der Fußball-Bezirksliga dem SV Hausberge 0:2 (0:1).
Wie ein Neuling präsentierten sich die Hausberger auf dem Elsesportplatz zu keiner Phase des Spiels. Ganz im Gegenteil: Die Gäste waren in den ersten 45 Minuten das tonangebende Team. Mit viel Tempo, griffig in den Zweikämpfen und spielerisch stark ließen sie die Kirchlengeraner nicht zur Entfaltung kommen. »Da hat Hausberge sehr gut gespielt, während wir vor allem im Mittelfeld viel zu weit von unseren Gegenspielern weg waren«, analysierte RWK-Trainer Peter Rott-mann.
Chancen sprangen für die Gäste aber ebenso wenig heraus wie für die Platzherren. Einen Schuss von Alexander Südmersen lenkte Felix Heithölter über die Latte. Auf der Gegenseite prüfte Kirchlengerns Wladimir Wingert Stephan Abe aus 18 Metern. Kein Mittel fand Heithölter in der 20. Minute gegen Markus Seip. Der nahm den Ball aus zwölf Metern aus der Luft und versenkte ihn unhaltbar zum 1:0 für Hausberge im langen Eck. »Das war ein wunderschönes Tor«, erkannte auch Rottmann an. »Und dann läuft man erstmal einem Rückstand hinterher.«
Diesen wollten die Kirchlengeraner in der zweiten Halbzeit mit aller Macht ausgleichen. Während die Gastgeber fortan nun überlegen waren, konzentrierten sich die Hausberger auf die Verteidigung des knappen Vorsprunges. Die erste Gelegenheit vergab Sven Sebastian aus 14 Metern. Als die Gäste in der 68. Minute nach Gelb-Rot gegen Abwehrchef Alexander Reilender in Unterzahl gerieten, schien die Ordnung in der Hintermannschaft dahin. Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang es der Rottmann-Elf nicht, die Defensive zu knacken.
Die beste Gelegenheit vergab der eingewechselte Kai Krüger, als SV-Keeper Abe seine Direktabnahme aus kurzer Distanz ganz stark parierte. Auch als Abe den Ball nach einem Schuss von Tolga Süme nach vorne abprallen ließ, konnten weder Sebastian noch Krüger im dritten Anlauf Kapital aus dieser Einladung schlagen (81.). Kein Glück hatte auch Marijo Brkovic, der den letzten Versuch der Gastgeber aus 18 Metern über das Tor setzte. So war der Schlusspunkt den Gästen vorbehalten. In der Nachspielzeit machte Patrik Werner den 2:0-Erfolg der Hausberger perfekt, als er allein vor Heithölter auftauchte und den Ball am ihm vorbei zum Endstand einnetzte.
»In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Wir haben uns allerdings zu wenig zwingende Chancen erarbeitet«, sagte Peter Rottmann.

 

Aufstellung: Abe – Krehl, Sasse, Reilender, Kevin Diekmann – Hafke, Reichel, Seip, A. Werner (90. Backenköhler), Jüngling (80. P. Werner), Südmersen (71. Giesbrecht)

 

Tore: 0:1 Seip / Vorarbeit: Krehl (20. Minute), 0:2 P. Werner / Vorarbeit: Sasse (90. Minute)

Das nächste Spiel bestreitet der SVH bereits am kommenden Mittwoch, den 28.08. um 19.30 Uhr in Werste. Hier treten die Jungs um Trainer Mike Achtelik im Kreispokal beim ambitionierten A-Ligisten SV Eidinghausen/Werste an.

Bezirksliga, 1. Spieltag: SV Hausberge – BV Werther 0:0

[match id=1684]
Nur Tore fehlen beim gelungen Hausberger Einstand
 
Achtelik nach 0:0 gegen Mit-Aufsteiger Werther: War ein Klasse-Auftakt / Spielerisch und kämpferisch überzeugt

VON ULRICH KUBALLA

Porta Westfalica (mt). „Das war ein Klasse-Auftakt. Für das erste Spiel – denk ich mal – war das durchaus in Ordnung“, lobte nach Abpfiff Mike Achtelik seine um sich versammelten Spieler.

Patrik Werner schießt hier an Torwart und Tor vorbei.
 
Nur Tore wollten auf dem Sportplatz am Glockenbrink nicht fallen, und so gab Aufsteiger SV Hausberge in der Fußball-Bezirksliga seinen Wiedereinstand nach nur einem Jahr mit einem torlosen Remis gegen den Bielefelder Kreismeister BV Werther.

„Wir haben uns 90 Minuten gequält und deutlich mehr Aufwand für den Spielaufbau betrieben, und das bei diesen Temperaturen“, freute sich der Portaner Trainer über eine Vorstellung seiner Mannschaft, die kämpfte und jederzeit gewillt war, das Spiel für sich zu entscheiden. Und auch spielerisch war eine Verbesserung festzustellen, teamspieler müssen sogar spina colada spielautomat für mindgame spielen, zumal sich die Zugänge und Rückkehrer nahtlos ins Team integrierten.

Gegenüber standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Gäste durchaus Bezirksliga-Reife zeigten. In der ersten Halbzeit operierten sie dabei allerdings viel mit langen Bällen, die aber zumeist zu lang waren und für die Portaner Hintermannschaft kein Problem darstellten. Tobias Solfrian, mit mehr als 40 Treffern zuletzt Torschützenkönig der Bielefelder Kreisliga, vergab die erste gute Möglichkeit (25.). Sechs Minuten zuvor hätte Markus Seip auf der Gegenseite aber auch die Hausberger in Front bringen können, scheiterte jedoch an Torwart Jannik Bauer.
 

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste etwas zu, doch dann waren wieder die Hausberger am Drücker und suchten die Entscheidung, nachdem sie Achtelik angetrieben hatte: „Jungs, da geht noch was. Wir können noch zulegen.“ Doch Alex Südmersen wurde per Abseitspfiff gestoppt (68.), der eingewechselte Patrik Werner verfehlte gleich bei seinem ersten Ballkontakt nur knapp (78.) und vergab sechs Minuten vor Schluss erneut, und bei Elfmeter-reifen Fouls von Christofer Hedvall an Tim Jüngling (64.) und Johannes Twele in der Schlussminute an Markus Seip blieben die erhofften Pfiffe aus.

Aufstellung: Abe – Krehl (65. Backenköhler), Sasse, Reilender, Kevin Diekmann – Reichel, Hafke, A. Werner, Seip, Jüngling (75. P. Werner) – Südmersen

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: ca. 150

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