Kadervorstellung der Aufstiegsmannschaft ;-)

26 Spiele benötigte der SV Hausberge in der Fußball-Kreisliga A, um den Betriebsunfall Bezirksliga-Abstieg zu reparieren. Warum Kim Diekmann nun um seinen Keller fürchten muss, wie viele Teams ihr fußballverrückter Trainer betreut und wer im Kader der Opa, Papa oder gar der Inder ist, erklären Kapitän Jens Reichel und SVH-Urgestein Tim Jüngling in ihrer Mannschaftsvorstellung. Alles natürlich immer mit einem gaaaanz kleinen Augenzwinkern 😉

Marcel Roggenkamp: Mit seinen Rostockern ist „der Ossi“ möglichst immer unterwegs. Leider konnte auch er den Abstieg nicht verhindern. Dafür feiert er aber auch dieses Jahr einen Aufstieg. Und wie man ihn kennt, wird es wieder äußerst ausgelassen.

Kim Diekmann: „Der Renovierer“ musste seine Bude nach der letztjährigen Abstiegsparty schon einmal neu gestalten. Dieses Jahr hat er gleich vorgesorgt und ist dabei, einen Partykeller einzurichten. Die erste Feier wird dann die Aufstiegsparty sein. Unwahrscheinlich, dass der Keller die überlebt.

Mike Achtelik: „Der Fußballverrückte“. Sieben Tage die Woche auf dem Platz. Neben der ersten Mannschaft trainiert er noch die B- und die F-Jugend, wo seine beiden Jungs spielen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, da der Jüngste auch bald zu den Minis stoßen wird. Wie seine Frau das mitmacht, ist uns allen ein Rätsel. Danke dafür. Da können wir es auch verkraften, wenn ihm im Laufe des Abends mal die Äuglein zufallen.

Marc Stieling: Als einzig echter Neuer hat er sich sofort gut eingelebt. Ein echter Trainingsweltmeister, immer da und immer mit vollem Einsatz für das Team. Sei es bei den Übungseinheiten oder beim Tore schleppen.

Peter Giesbrecht: „Der Inder“. Verschmäht seit Jahren hartnäckig seine wahren Wurzeln. Ein Innenverteidiger mit solch einer Technik kann einfach kein Deutscher sein!

Johannes Kuse: „Der Besserwisser“ ist bei jeder noch so kleinen Diskussion dabei und geht stets als Sieger hervor. Gegen ihn hat man im Eins gegen Eins selten eine Chance.

Stephan Abé: „Der Rückhalt“ hielt meistens alles, was es zu halten gab. Zumindest in den Spielen – im Training nähert er sich der geliebten Asche nämlich nur ungern an.

Pascal Hergott: „Der Extrovertierte“ ist nicht nur neben dem Platz mit seinen Frisuren und Schuhen stets auffällig. Auch auf dem Platz ist er kaum zu überhören. Dummerweise hören die Schiedsrichter ihn auch.

Alexander Reilender: „Die Prinzessin“ schwebt über den Platz wie kein Anderer, die Maaslinger werden das bestätigen. Es sei denn, er lässt seine kleinen Wehwehchen von Jule behandeln.

Alexander Hafke: Ältester Spieler in dieser jungen Mannschaft. „Der Opa“ zeigt den jungen Wilden dennoch immer wieder, was Einstellung und Laufbereitschaft bedeutet, seine Torgefährlichkeit muss jedoch noch in der Weserkampfbahn versteckt sein.

Dennis Brinkmeier: Unser Strafraumwühler hat den Spitznamen „der Kurze“ nicht nur wegen seiner Größe. Denn einer geht noch…

Tobi Rosemeier: „Der Trainingsweltmeister“ lieferte sich teilweise ein hartnäckiges Duell zwischen Tor- und Kartenkönig. Am Ende siegten zum Glück doch die Tore.

Patrick Meihöfer: Unser Jüngster. Hat zuletzt harte Wochenenden hinter sich, da er am Samstag bei der A-Jugend und am Sonntag bei der ersten Mannschaft ran musste. Da kam das Feiern oftmals zu kurz. Aber das kann und wird „der Benny“ jetzt nachholen, da er als Einziger das Double feiern kann.

Jens Reichel: Seine Solidarität reicht beim „Musterschüler“ oftmals bis ins Unermessliche und somit ist er durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Als Kapitän natürlich unverzichtbar für das gesamte Team.

Manuel Sasse: „Papa“ Manuel weiß seine Kräfte gut einzuteilen. Auf und neben dem Platz schlägt er zum Ende hin meist nochmal richtig zu, ein echter Spätzünder.

Gennadi Gerzen: „Der Konkurrenzlose“ ist der einzige echte Linksfuß im Team und somit, nach eigener Aussage, auch der beste Linksfuß. Arjen Robben könnte sich zumindest das Elfmeterschießen bei ihm abschauen.

Kevin Diekmann: „Der Übermütige“ übersieht gerne mal Leitern, Zäune oder Mitspieler beim Training. Liegt grundsätzlich bei jedem Training mindestens einmal verletzt am Boden und sorgt damit für reichlich Unterhaltung.

Tim Jüngling: Einfache Tore gibt es für ihn nicht. Je näher vorm Tor, desto öfter versagen die Nerven. „Der Planer“ ist allerdings recht nervenstark, was das Organisieren von Feierlichkeiten angeht. Und das sind in nächster Zeit einige…

Juliane Ulrich: Unsere Physio pflegt uns bei physischen und psychischen Problemen. „Die Mutti“ hat ihre Rasselbande im wahrsten Sinne des Wortes „fest im Griff.“

Eike Krehl: Unser Flügelflitzer ist meistens der erste Ansprechpartner, wenn es um fehlende Dinge im Trikotkoffer geht. „Der Zeugwart“ besitzt sicherlich schon eine ganze Kollektion zu Hause.

Kreisliga A, 12. Spieltag: SV Hausberge – TuS Lahde/Quetzen 2:1

Hausberge siegt im dichtesten Nebel und baut Vorsprung auf 7 Punkte aus / Konkurrent Costedt unterliegt bei den Griechen

 

Es war ein Spieltag nach Maß für den SV Hausberge. Neben dem knappen 2:1-Heimerfolg gegen den Rangdritten TuS Lahde-Quetzen, verlor auch SuS DE Costedt sein Spiel, und nun beträgt der Hausberger Vorsprung auf Rang 2 schon sieben Punkte.

„Ich denke, dass der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte in Ordnung geht. Da haben wir es leider verpasst, das entscheidende 3:1 nachzulegen“, sagte Hausberges Coach Mike Achtelik nach der Partie, während sein Gegenüber Michael Skibbe von einer „ganz bitteren Niederlage“ sprach.

„Wir haben in der ersten Hälfte sehr, sehr gut gespielt und zwei sehr vermeidbare Tore bekommen. In der zweiten Halbzeit kam dann nicht mehr so viel“, so Skibbe, der sein Team trotz der Niederlage in den höchsten Tönen lobte.

Nach äußerst druckvollem Beginn der Gäste kamen die Hausberger durch Christopher Düker zur 1:0-Führung (26.), und kurz darauf traf Gennadi Gerzen per diskutablem Handelfmeter zum 2:0 (34.). Noch vor der Pause verkürzte Lahde durch Chris Fangmann (38.) auf 1:2, doch in der zweiten Hälfte ließen die Gastgeber nicht mehr viel anbrennen und feierten den nächsten Erfolg.

Aufstellung: Abe – Hergott, Krehl (61. Stieling), Kim Diekmann (74. Keller) – Reichel, Sasse, Gerzen, Kevin Diekmann, Jüngling – Rosemeier (46. Brinkmeier), Düker (70. Meihöfer)

Tore: 1:0 Düker (22.), 2:0 Gerzen (30./FE), 2:1 Sparla (38.)

Kreisliga A, 11. Spieltag: RW Rehme – SV Hausberge 3:3

Erneut schwache Auswärtsleistung bringt nur einen Punkt / Spitzenreiter profitiert von Patzern der Konkurrenz

Die Portaner gerieten auf schlechten Platzverhältnissen nach Meinung ihres Trainers Mike Achtelik zurecht ins Straucheln. „Wenn man auswärts drei Tore schießt, dann darf man nie drei kassieren. Deswegen ist das Unentschieden gerecht“, monierte Achtelik. Der Strafstoß zum Ausgleich war aus seiner Sicht jedoch umstritten, da der gefoulte Alexander Spann sich in den Übeltäter Peter Giesbrecht hineindrehte und vorher des Feldes hätte verwiesen werden müssen.

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht, Kim Diekmann – Reichel, Sasse, Gerzen (74. Krehl), Kevin Diekmann, Meihöfer (58. Jüngling) – Rosemeier, Brinkmeier

Tore: 0:1 Rosemeier (27.), 0:2 Sasse (31.), 1:2 Bingöl(32.), 2:2 Will (52.), 2:3 Jüngling (62.), 3:3 Spann (80./FE)

Kreisliga A, 10. Spieltag: SV Hausberge – SuS DE Costedt 2:1

Bärenstarke 1. Halbzeit bringt den verdienten Sieg im Spitzenspiel / Unnötiges Gegentor vor der Pause lässt den Gastgeber unnötig lange zittern

Im umkämpften Topspiel der Fußball-Kreisliga A zwischen dem SV Hausberge und DE Costedt behielten die Hausberger mit 2:1 (2:1) die Oberhand und bauten ihren Vorsprung auf die Costedter auf nunmehr vier Punkte aus.

Die rund 300 Zuschauer erlebten dabei zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Im ersten Durchgang waren die Hausberger noch deutlich überlegen und hätten weitaus höher als 2:1 führen können. In der zweiten Halbzeit waren hingegen die Gäste aus Costedt die stärkere Mannschaft und waren dem Ausgleich näher als die Hausherren dem Tor zum 3:1.

„Aufgrund der ersten Halbzeit geht unser Sieg insgesamt in Ordnung“, sagte Hausberges Coach Mike Achtelik, während Costedts Trainerfuchs Horst Krug ein Remis als gerecht empfunden hätte, „aufgrund der zweiten Hälfte, in der wir klar besser waren.“

Im ersten Durchgang verbuchten die Hausberger durch Patrick Meierhöfer (10.) und Tobias Rosemeier (14.) große Chancen, ehe Dennis Brinkmeier (25.) und Rosemeier (30.) per Doppelschlag für eine 2:0-Führung sorgten. In der 42. Spielminute hatten die Hausberger dann die Riesenchance zum 3:0, doch Manuel Sasse verfehlte das Gästetor knapp. Im Gegenzug kamen die Costedter zum überraschenden Anschlusstreffer, als Belal Afzali Hausberges Schlussmann Stephan Abe überwand (43.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Costedter wie ausgewechselt aus der Kabine, machten das Spiel, und kreierten durch Afzali (52.), Khaled Ali-Khan (59.) und Mohamed Omayrat (71.) zahlreiche Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

In der Schlussviertelstunde rannten die Costedter dann weiterhin auf das Hausberger Tor an, doch den Aktionen der Krug-Elf fehlte die nötige Entschlossenheit. Die Hausberger konterten noch einmal gefährlich, doch Rosemeier vergab leichtfertig vor Costedts Keeper Konstantin Litau. Die größte Chance zum Ausgleich vergab dann der eingewechselte Hamet Rüzger freistehend per Kopf (89.) und so hieß der Sieger am Ende SV Hausberge.

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht (61. Stieling), Kim Diekmann – Reichel, Sasse, Gerzen, Kevin Diekmann (75. Krehl), Meihöfer – Rosemeier (90. Jüngling), Brinkmeier (89. Brinkmeier)

Tore: 1:0 Brinkmeier (25.), 2:0 Rosemeier (31.), 2:1 Afzali (42.)

Kreisliga A, 9. Spieltag: TuS Holzhausen/Porta – SV Hausberge 1:1

Nur Unentschieden im Nachbarschaftsderby nach schwacher Leistung / Die Gastgeber verdienen sich Punkt durch eine kämpferisch deutlich bessere Leistung

HoPo-Coach Christian Hoffmann freute sich über eine deutlich Leistungssteigerung seiner Elf gegenüber der letzten Woche: „Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns das Remis verdient.“ Für die Gastgeber war sogar mehr möglich, doch Viktor Herber (44.) scheiterte mit einem Foulelfmeter an SVH-Keeper Stephan Abé. Für das Foul, das zum Strafstoß der Gäste führte, sah HoPo-Verteidiger Jannes Perberschlager Gelb-Rot wegen Foulspiels, auf Seiten der Gäste Tobias Rosemeier (80.) ebenfalls wegen eines Foulspiels. Hausberges Trainer Mike Achtelik kritisierte: „Wir haben nie die richtige Einstellung gefunden.“

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht, Kim Diekmann – Reichel, Sasse, Gerzen, Kevin Diekmann, Meihöfer (63. Düker) – Rosemeier, Brinkmeier

Tore: 1:0 Tobias Namnieks (29.), 1:1 Gerzen (52./FE)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten für Perbeschlager (51.) und Rosemeier (80.) jeweils nach wiederholtem Foulspiel

Kreisliga A, 8. Spieltag: SV Hausberge – VfB Gorspen-Vahlsen 7:0

Kantersieg nach konzentrierter und souveräner Leistung / Rosemeier trifft vier Mal

Trotz einer sehr defensiven Taktik der Gäste hatten die Portaner leichtes Spiel. SVH-Coach Mike Achtelik: „Im Gegensatz zu den letzten Spielen lief auch der Ball ganz gut, und wir haben uns die Tore schön herausspielt.“

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht (61. Stieling), Kim Diekmann (74. Keller) – Reichel, Sasse, Gerzen, Kevin Diekmann, Meihöfer – Rosemeier (63. Kuske), Brinkmeier

Tore: 1:0 Rosemeier (22.), 2:0 Rosemeier (43.), 3:0 Rosemeier (45.), 4:0 Meihöfer (46.), 5:0 Brinkmeier (55.), 6:0 Rosemeier (56.), 7:0 Sasse (78.)

Kreisliga A, 7. Spieltag: SV Bölhorst/Häverstädt – SV Hausberge 1:2

Glücklicher Siegtreffer kurz vor Schluss beschert alleinige Tabellenführung!


Hier bereitet Manuel Sasse die zwischenzeitliche 1:0-Führung per Kopf vor
– Hier geht es zur gesamten Fotogalerie des Spiels –  

Die 1. Mannschaft des SV Hausberge konnte sich am vergangenen Sonntag beim letztjährigen Tabellenvierten aus Häverstädt glücklich mit 2:1 durchsetzen.
Beim unangenehmen Gastgeber fand man von Anfang an nicht wirklich zu seinem Spiel. Optisch war man zwar die gefälligere Mannschaft, Torchancen konnte man sich in der Anfangsphase allerdings kaum erarbeiten. Zudem leistete man sich oft Fehlpässe im Spielaufbau, so dass der Gastgeber zu einigen guten Kontermöglichkeiten kam, diese aber kläglich vergab.

Nach knapp 40 Minuten hatte der Gast dann seine erste große Torchance als der starke Häverstädter Torwart Christian Backenköhler einen platzierten Schuss von Pascal Hergott an den Innenpfosten lenkte und auch den Nachschuss vom freistehenden Tobias Rosemeier glänzend parierte und den Ball zur Ecke lenkte. Nachdem diese von Marcel Roggenkamp getretene Standard gut von Manuel Sasse per Kopf verlängert wurde, setzte Peter Giesbrecht seinen Gegenspieler am langen Pfosten so sehr unter Druck, dass dieser den Ball ins eigene Tor bugsierte.
Kurz darauf hatte Bölhorst die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch Danny Munker schlug frei vor Torwart Stephan Abe einige Haken  zuviel, so dass die Hausberger Defensive doch noch in höchster Not klären konnte.

So ging es mit dieser knappen Führung in der Pause, doch auch in der 2. Halbzeit sollte keine Sicherheit ins Hausberger Spiel kommen. Gennadi Gerzen vergab nach 60 Minuten zwar die große Chance zum 0:2, doch viel mehr Offensivaktionen konnte man sich nicht erarbeiten. Stattdessen war es nun der Gastgeber, der mit seinen langen Bällen die Hausberger Defensive mehr und mehr in Schwierigkeiten brachte. So kam es dann das Alexander Reilender seinen Gegenspieler im eigenen Sechzehner zu Fall brachte, nachdem der Ball nicht konsequent geklärt wurde. Daniel Hodgson verwandelte in der 70. Minute sicher zum 1:1-Ausgleich.

Nur kurze Zeit später musste SVH-Goalgetter Tobias Rosemeier mit Gelb-Rot vom Platz, nachdem er sich einige kleinere Fouls leistete und dies somit die logische Konsequenz war.
Erst jetzt wachten die Jungs von Trainer Mike Achtelik wieder auf und kamen noch einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor. Angeführt vom aufdrehenden Kim Diekmann, der auch einmal mit einem tollen 20-Meter-Schuss an Backenköhler scheiterte, konnte man sich kurz vor Schluss noch 2 Eckbälle erarbeiten. Die Zweite konnte Pascal Hergott aus 8 Metern zum viel umjubelten 2:1 in die Maschen schießen!

Alles in allem ein glücklicher Dreier, den man aber sehr gerne mitnimmt! Auf diesem Platz werden sich noch einige Mannschaften schwer tun und auch Punkte liegen lassen.
Im kommenden Heimspiel gegen Gorspen/Vahlsen gilt es nun wieder spielerisch zu überzeugen und mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Das man es kann, hat man diese Saison schon oft genug gezeigt!

Aufstellung: Abe – Reilender (75. Meihöfer), Giesbrecht, Kim Diekmann – Reichel, Sasse, Gerzen, Roggenkamp (72. Kevin Diekmann), Hergott – Rosemeier, Brinkmeier

Tore: 0:1 Eigentor (40.), 1:1 Hodgson (70./FE), 1:2 Hergott (89.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Tobias Rosemeier (78./wiederholtes Foulspiel)

Kreisliga A, 6. Spieltag: SV Hausberge – Türk SV Minden 6:1

Die 1. Mannschaft des SV Hausberge bleibt auch nach dem 6. Spieltag Spitzenreiter!

Die Jungs um Trainer Mike Achtelik bleiben nach einem ungefährdeten 6:1-Heimsieg gegen den Türk SV Minden weiterhin ungeschlagen. Die Tabellenführung konnte allerdings nur um ein Tor verteidigt werden, da auch der Zweitplatzierte TuS Lahde/Quetzen sein Auswärtsspiel bei TuS Holzhausen/Porta mit 6:1 gewann.

Der Gastgeber hatte in diesem Heimspiel nur eine kurze, mittlerweile obligatorische Schwächephase, die dann auch gleich mit dem Ausgleich (Tobias Rosemeier hatte den SVH in Führung gebracht) bestraft wurde. Zum Glück war dies gleichzeitig ein Weckruf und man präsentierte sich nun wieder voll konzentriert und kam durch 2 Sasse-Tore nach Standardsituationen auf die Siegerstraße.
Kurz vor der Pause konnte Dennis Brinkmeier dann noch nach toller Einzelleistung auf 4:1 erhöhen, so dass man in der 2. Hälfte etwas Kraft sparen konnte und den Sieg locker nach Hause fuhr.
In einem sehr fairen Spiel konnte Tobi Rosemeier noch seine Saisontore 10 und 11 feiern und der Absteiger aus Hausberge beendete sein heimspiel mit einem standesgemäßen 6:1.

Am kommenden Wochenende geht es nun weiter mit dem Auswärtsspiel beim SV Bölhorst/Häverstädt. Eine schwere Aufgabe, zumal der Mindener Vorstadtklub nach einem schwachen Saisonstart und einem daraus resultierenden Trainerwechsel nun wieder in die Erfolgsspur  zurückgefunden zu haben scheint. Aber die Portaner verfolgen weiterhin ein klares Ziel und werden versuchen dies auch in Häverstädt zu zeigen.

Aufstellung: Abe – Reilender, Giesbrecht, Diekmann (69. Stieling) – Reichel, Sasse (54. Meihöfer), Gerzen, Hergott (69. Kuske), Roggenkamp – Rosemeier, Brinkmeier

Tore: 1:0 Rosemeier (11.), 1:1 Peterfaj (18.), 2:1 Sasse (31.), 3:1 Sasse (38.), 4:1 Brinkmeier (44.), 5:1 Rosemeier (49.), 6:1 Rosemeier (69.)

Kreisliga A, 5. Spieltag: FT Dützen II – SV Hausberge 1:3

Trotz Auswärtssieg: SVH verliert nach bärenstarker 1. Halbzeit komplett unnötig die Linie

Erstmal das Wichtigste vorweg: Die 1. Mannschaft des SVH konnte den nächsten Dreier einfahren und die Tabellenführung erfolgreich verteidigen! Das dabei nicht alles Gold war was glänzt, war nach den ersten 45 Minuten absolut nicht abzusehen.

Der SVH begann im Gegensatz zu den letzten Spiel hochkonzentriert und ließ der Zweitvertretung aus Dützen keine Luft zum Atmen.
Angriff um Angriff rollte auf das Dützer Tor zu. Mal schön über die Außenpositionen vorgetragen, mal direkt in die Spitze gespielt. Der SVH zeigte sich von seiner spielfreudigen Seite. Kurios eigentlich, dass trotzdem alle 3 Tore per Standards fielen.

Zuerst schlug ein scharf getretener Freistoß von Gennadi Gerzen im kurzen Eck ein,  anschließend konnte Tobias Rosemeier eine Ecke von Tim Jüngling per Kopf einnetzen und zu guter Letzt war es abermals Gerzen dessen lasch getretener Freistoß aufs Torwarteck der heimische Torwart durch die Hände rutschen ließ. Diesem muss man allerdings zu Gute halten das ihm die Sicht komplett verdeckt war!
Es boten sich weitere gute Torgelegenheiten um das Ergebnis auf 5-6:0 aufzustocken, doch Pascal Hergott per Fernschuss, Marcel Roggenkamp an die Latte oder auch Tim Jüngling relativ freistehend am langen Pfosten vorbei ließen allesamt ihre Möglichkeiten ungenutzt.

Zur Pause dachten viele, dass man das Ergebnis nun locker über die Zeit bringen könnte, doch von diesem Gedanken muss man sich auch in der A-Liga langsam mal verabschieden. Es wird sich kein Gegner freiwillig seinem Schicksal hingeben.

So kam es dann auch das man komplett in alte Muster verfiel: Es wurde irgendwann wieder gemeckert, komplett unstrukturiert gespielt, immer wieder falsche Entscheidungen getroffen und die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen.
Dützen hielt mit viel Wille und Kampf dagegen und kam dann auch nach 60 Minuten zum völlig verdienten Anschlusstreffer als ein fulminanter Schuss aus 30 Metern im Giebel einschlug.
War Torwart Stephan Abe bei diesem Gegentreffer noch machtlos, verhinderte er in der Folgezeit einen weiteren Anschlusstreffer.

So konnte der SVH das Ergebnis mehr oder weniger glücklich über die Zeit retten.

Nun gilt es in den folgenden Spielen mal konstant konzentriert und gut über 90 (!!!) Minuten zu spielen! Sollte die Mannschaft von Trainer Mike Achtelik dies schaffen, wird man kaum zu schlagen sein, wie man in der 1. Halbzeit gesehen hat! Sollte dies nicht gelingen, könnte es evtl irgendwann mal ein böses Erwachen geben!

Am kommenden Sonntag kommt es nun zum Heimspiel gegen die Türken aus Minden! Der SV Hausberge würde sich über reichlich Unterstützung für unsere 1. Mannschaft freuen!

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht, Diekmann – Reichel, Gerzen, Roggenkamp (75. Kevin Diekmann), Reilender (60. Sasse) – Jüngling, Rosemeier, Brinkmeier (60. Meihöfer)

Tore: 0:1 Gerzen (5. Minute), 0:2 Rosemeier (19. Minute), 0:3 Gerzen (35. Minute), 1:3 Kopowski (58. Minute)

Bes. Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Tobias Rosemeier (88./wiederholtes Foulspiel)

Kreisliga A, 4. Spieltag: SV Hausberge – TuS Bad Oeynhausen 3:2

1. Mannschaft bleibt nach 3:2-Heimsieg auch nach dem Stadtfest-Wochenende Spitzenreiter

Nicht schön, aber erfolgreich! Das reicht eigentlich als Beschreibung für das Spiel der 1. Mannschaft des SV Hausberge. Alles andere zählt an einem 2. Wochenende im September auch nicht 😉

Der Gastgeber ging nach 2 Minuten schnell in Führung und alles sag nach einer klaren Angelegenheit aus, aber der TuS Bad Oeynhausen wollte sich nicht kampflos ergeben und kam durch ein Eigentor von Manuel Sasse zurück ins Spiel. Was aber allein daran lag, dass der SVH den Kampf nicht wirklich annahm und hoffte das Spiel recht locker über die Zeit zu bekommen.

Bis zur Pause ereignete sich nicht all zu viel. Die Portaner spielten ihre Angriffe einfach nicht konzentriert und konsequent zu Ende und den Oeynhausern fehlten einfach die spielerischen Mittel.

Zur 2. Halbzeit schien der Gastgeber jetzt etwas frischer aus der Kabine zu kommen und so gelang der erneute Führungstreffer durch Pascal Hergott.
Als man nun einige Torchancen zur Entscheidung nicht nutzen konnte, schlug TuSBO erneut eiskalt zu. Peter Giesbrecht fälschte einen Schuss von Chris Danneberg unhaltbar für Torwart Stephan Abe ab und der Ball senkte sich per Bogenlampe ins Hausberger Gehäuse.

Zum Glück wachte Hausberges Torjäger Tobias Rosemeier doch noch auf und stellte kurz vor Schluss seine ganze Klasse unter Beweis und lupfte den Ball aus 8 Metern ins Tor. Der Jubel der Hausberger glich eher einer Befreiuung, denn keiner wollte mit einem Punktverlust aus diesem Wochenende gehen. Denn jeder weiß aus eigener Erfahrung, was das meist für ein Gerede nach sich zieht.

Soweit kam es zum Glück nicht und der erste Heimsieg konnte anschließend nochmal etwas in der Portaner City gefeiert werden!

Aufstellung: Abe – Hergott, Giesbrecht, Stieling (46. Kim Diekmann) – Reichel, Gerzen, Roggenkamp (77. Kevin Diekmann), Reilender – Sasse (46. Jüngling), Rosemeier, Brinkmeier

Tore:
1:0 Brinkmeier (2.)
1:1 Sasse (15./ET)
2:1 Hergott (52.)
2:2 Danneberg (65.)
3:2 Rosemeier (83.)

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