SV Hausberge gewinnt Quali-Turnier in Bad Oeynhausen!

Bezirksliga-Team erweist sich als beste Hallen-Mannschaft / 18 erzielte Tore in 5 Spielen

Bad Oeynhausen (kül). SV Hausberges Bezirksliga-Team muss sich am Samstag spalten. Die Portaner gewannen gestern Abend das erste Qualifikationsturnier zum Bad Oeynhausener Pressepokal und treten somit zeitgleich zu ihrer Stadtmeisterschaft beim Hallenfußball-Highlight in Eidinghausen an.

„Wir werden zwei Mannschaften bilden, wir haben genug Leute“, sagte Trainer Mike Achtelik nach dem 2:1-Finalsieg gegen FC Bad Oeynhausen II und versprach: „Wir werden mit einer vernünftigen Mannschaft kommen.“ Schließlich haben die Hausberger gute Erinnerungen ans Oeynhausener Pressepokal-Turnier: Bei ihrer letzten Qualifikation für das Hauptfeld kamen sie 2010 bis ins Finale, das sie 2:5 gegen Arminia Bielefelds U-23 verloren.

In ähnlich guter Form präsentierte sich Achteliks Team gestern Abend. Nur beim 3:3 im ersten Vorrundenspiel lief es noch nicht ganz rund, es folgten klare Siege gegen FCO II (5:1) und Union Minden (6:1). Union, das ohne den erkrankten Trainer Christoph Könemann gekommen war, enttäuschte mit drei Vorrunden-Niederlagen und 2:13 Toren.

Besser verkaufte sich in Gruppe A die SV Kutenhausen-Todtenhausen, die jedoch beim unglücklichen 2:3 gegen den TuS Lohe früh das Halbfinale verspielte. In der K.o.-Runde hatte Hausberge Glück, dass die FCO-Reserve den favorisierten Herforder Kreismeister aus dem Weg räumte.

Die Portaner schlugen derweil in einem spannenden Spiel Lohe 2:1 und hatten beim gleichen Endstand im Finale keine Probleme: Der späte Anschlusstreffer von Christian Ochs brachte nur in den Schlusssekunden Spannung. Zum Matchwinner für Hausberge wurde Tim Jüngling, der im Halbfinale das 2:1 erzielte und nach seinem 1:0 im Endspiel auch noch das 2:0 von Alexander Hafke vorbereitete.

„Wir haben beim Turnier von Maaslingen schon ordentlich gespielt und ein bisschen Pech gehabt“, bilanzierte Achtelik, „heute waren wir von Beginn an konzentriert, haben uns reingefuchst und verdient gewonnen“. Dass sein Team erneut sichtlich motiviert auftrat, führte der Coach auf die inzwischen erledigten Diskussionen um seine Person zurück: „Wir haben uns nach den letzten zwei Wochen den Spaß zurückgeholt.“

Kader (Tore in Klammern): Kuse – Hafke (4), Hergott (4), Gerzen, A. Werner – Seip (3), Jüngling (2), P. Werner (3), Südmersen (2)