Kreispokal-Halbfinale: SV Hausberge – FT Dützen 0:5

Nach einer kämpferisch sowie läuferisch mehr als enttäuschenden Leistung scheidet der SV Hausberge im Halbfinale des Krombacher Kreispokals aus – Niederlage auch in der Höhe verdient

Die Schützlinge von Mathias Kummer erreichten somit als erste Mannschaft das Endspiel am 20. November im Mindener Weserstadion (16 Uhr) gegen den Gewinner der zweiten Vorschlussrunden-Partie zwischen den Landesligisten FC Bad Oeynhausen und RW Maaslingen, die am 12. Oktober in Wulferdingsen (19.30 Uhr) steigen soll. Zudem nehmen die „Turner“ einen der beiden Plätze des Mindener Kreises im Westfalenpokal-Wettbewerb des nächsten Spieljahres ein.

Wie schon am 5. September in Nammen dominierten auch gestern Abend auf dem Aschenplatz in Barkhausen die Dützer über weite Strecken, münzten diesmal aber ihre Überlegenheit in mehr als nur einen Treffer um. Hatte seinerzeit Tim Ruschmeier kurz nach dem Seitenwechsel das einzige Tor des Spieles erzielt, so legten diesmal Justus Köhler per Kopf (2.) und Ivo Makiola mit einem Zehn-Meter-Flachschuss (7.) ein schnelles 2:0 vor, ehe auf der Gegenseite Torwart Christian Funk gegen Tobias Kummer den möglichen Anschlusstreffer vereitelte. „Vielleicht wäre dann das Spiel anders gelaufen. Durch die schnelle Führung haben wir aber an Sicherheit gewonnen und dann phasenweise sehr gut kombiniert“, war FTD-Trainer Mathias Kummer mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden und freute sich über schön heraus gespielte Treffer. Tim Ruschmeier erhöhte noch vor der Pause auf 3:0 (43.) und zeichnete auch für das 4:0 verantwortlich (52.), nachdem er von Daniel Müller mustergültig bedient wurde. Ruschmeier war dann auch Vorlagen-Geber beim 5:0 für Timo Kuhlmann (81.), nachdem dieses SVH-Keeper Christian Bartels gegen Köhler (76.) noch vereitelt hatte.

Hausberges Coach Mike Achtelik war mit der Leistung seiner Schützlinge unterdessen gar nicht zufrieden: „Wir haben zu viele Fehler gemacht, und die Einstellung stimmte auch nicht.“ Passend dazu der Satz eines sich warm machenden Hausberger Einwechselspielers: „Ob ich da jetzt noch rein gehe oder in China fällt ein Sack Reis um . . .“