Bezirksliga, 2. Spieltag: SV Hausberge – SV Kutenhausen/Todtenhausen 2:1

Mannen um Trainer Mike Achtelik erkämpfen erlösenden 2:1-Heimsieg über SV Kutenhausen/Todtenhausen

Pascal Hergott und Christopher Düker erzielen Treffer der Portaner / Bei SVKT hapert es an der Chancenverwertung
VON MARCEL WÄHLER
Porta Westfalica (maw). Im Vorfeld versprach das Fußball-Bezirksliga-Derby zwischen dem SV Hausberge und der SV Kutenhausen-Todtenhausen eine Menge Brisanz.
Gleicht klingelt´s: Hausberges Christopher Düker erzielt in dieser Szene frei vor SVKT-Keeper Andre Scharnhorst das 2:0 für sein Team. SVKT-Verteidiger Stefan Gundlach kann nicht mehr eingreifen.

Doch das Spiel plätscherte irgendwie dahin, und am Ende gewannen die Portaner etwas glücklich mit 2:1.
Vor allem in den ersten 45 Minuten boten beide Teams eine spielerisch sehr magere Vorstellung, wobei die Gäste durch Sebastian Stark (25.) und Jan-Frederik Finger (32.) noch die besseren Chancen hatten. Stark zielte bei seinem Schuss jedoch knapp über das SVH-Gehäuse, Finger daneben. Etwas überraschend fiel dann plötzlich die Führung für Hausberge, als der Ex-Kutenhauser Pascal Hergott kurz vor dem Seitenwechsel eine Maßflanke von Sören Deerberg ins SVKT-Tor köpfte.
„Irgendwie war es kein richtiges Derby, es fehlte etwas. Wir hätten das Spiel aber auf keinen Fall verlieren dürfen, weil wir aus meiner Sicht mehr Spielanteile hatten. Leider haben wir zu viele Chancen vergeben“, sagte Kutenhausens Spielertrainer Christian Möller und lag damit nicht sehr falsch.
Denn nach der Pause bestimmten die „07er“ die Partie, erzielten dabei jedoch wenig Ertrag. Möller selbst musste eigentlich den Ausgleich markieren, als er in der 54. Minute einen Kopfball völlig frei aus kurzer Distanz neben das Tor setzte. Das rächte sich nur zwei Minuten später. Nach einem Abwehrfehler tauchte Hausberges Stürmer Christopher Düker allein vor SVKT-Keeper Andre Scharnhorst auf und erhöhte auf 2:0. Die Gäste-Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn nach einem Foul an Stark verwandelte Kapitän Finger (60.) den fälligen Strafstoß zum Anschlusstreffer.
Es war die beste Phase der Kutenhauser, die durch Achim (61.) und Henning Finke (62.) zwei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich hatten, deren Kopfbälle wurden jedoch von der Hausberger Verteidigung kurz vor der Linie geklärt. Danach verflachte die Partie wieder. Einzig Pascal Hergott hätte acht Minuten vor dem Spielende – allein auf Scharnhorst zulaufend – für die endgültige Entscheidung sorgen müssen. „Spielerisch konnten wir natürlich noch nicht glänzen, aber vom Kämpferischen war unsere Leistung in Ordnung. Der Dreier ist deswegen nicht einmal unverdient“, analysierte Hausberges Coach Mike Achtelik nach Spielende.
Aufstellung:
Kuse, Schimansky (55. Reimer), Reichel, Diekmann, Sasse, Düker (72. Roggenkamp), Sperlich, Hergott, Giesbrecht, Deerberg (70. Gerzen), Jüngling (90. Kummer).
Tore:
1:0 Hergott (35.), 2:0 Düker (57.), 2:1 Finger (60./FE)